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7.2 Stichprobenbeschreibung der InternetumfrageIm Untersuchungszeitraum wurden von Besuchern der bereits beschriebenen Internetseiten 1052 verwertbare Fragebögen ausgefüllt.7.2.1 HerkunftslandInsgesamt wurden 1008 Fragebögen von Rettungsdienstmitarbeitern aus der BRD, 32 von Teilnehmern aus Österreich, 5 von Besuchern aus der Schweiz und 7 aus sonstigen Ländern beantwortet. Somit ergab sich eine Anzahl von 1008 Datensätzen, die im Rahmen der Untersuchung ausgewertet werden konnten.7.2.2 AltersstrukturDer erste Teil des Fragebogens diente wiederum der Erhebung der demographischen Variablen.Um die Altersstruktur der Befragten zu ermitteln, wurden die Untersuchungsteilnehmer auch hier in vier Gruppen eingeteilt. Die deutliche Unterrepräsentanz der über 40-jährigen kann vermutlich auf den geringeren Anteil an Internetnutzern innerhalb dieser Altersgruppe zurückgeführt werden. Tabelle 6
7.2.3 GeschlechterverteilungAn der Internetumfrage nahmen insgesamt 86 weibliche und 922 männliche Rettungsdienstmitarbeiter teil. Der hier mit 8,53% ermittelte Anteil an Frauen spiegelt die berufsspezifische Dominanz der männlichen Mitarbeiter wider.Tabelle 7
Das von HAUPTMANNS (1999, S 34) beschriebene geschlechtsspezifische Verhalten weiblicher Internet-Nutzer, das eine generelle Unterrepräsentanz weiblicher Teilnehmer innerhalb von Internetumfragen hätte erwarten lassen, trat zumindest im Vergleich mit den Ergebnissen der konventionellen Befragung nicht auf (Frauenanteil in der konventionellen Befragung: 6,34%). 7.2.4 SchulbildungDie Einstufung der Untersuchungsteilnehmer nach ihrer Schulbildung erfolgte durch Zuordnung zu einem von vier Schulabschlüssen.Tabelle 8
Insgesamt verfügen 150 Personen über einen Hauptschulabschluss, 353 über einen Realschulabschluss und 113 über ein Fachabitur bzw. 392 geben sogar das Abitur als höchsten Bildungsabschluss an. Die von Bandilla (1999, S. 15) beschriebene Überrepräsentanz an Teilnehmern und Teilnehmerinnen mit höherem Bildungsabschluss spiegelt sich auch in dieser Umfrage wider. Über die Hälfte (50,1%) der Teilnehmer verfügt über Fachabitur oder Abitur, jeder dritte (35,02%) Teilnehmer besitzt einen Realschulabschluss. Tabelle 9
Da der Anteil an Frauen entgegen der Erwartung relativ hoch ist, ist es interessant zu überprüfen, ob auch hier Teilnehmerinnen mit höheren Bildungsabschlüssen überrepräsentiert sind. Fast die Hälfte der weiblichen Teilnehmer an dieser Umfrage verfügt über Fachabitur oder Abitur, über 40% der Teilnehmerinnen besitzen einen Realschulabschluss. 7.2.5 Tätigkeitsdauer im RettungsdienstDie nachfolgende Tabelle zeigt die Einteilung der Tätigkeitsdauer im Rettungsdienst in verschiedenen Kategorien. Fast 60% der Befragten arbeiten bereits länger als 5 Jahre im Rettungsdienst. Von den weiblichen Teilnehmern dieser Umfrage arbeitet dagegen über die Hälfte (51,16%) erst seit maximal zwei Jahren im Rettungsdienst, nur jede zwanzigste Teilnehmerin (5,81%) arbeitet länger als 10 Jahre in diesem Beruf.Tabelle 10
7.2.6 QualifikationIn Bezug auf die rettungsdienstliche Qualifikation fällt auf, dass der Anteil von Rettungsassistenten im Vergleich zur konventionellen Befragung und zu den von RUNGGALDIER (1998 S. 69) ermittelten Daten sehr gering ausfällt.Tabelle 11
Jede vierte Teilnehmerin (24,42%) der Umfrage befindet sich noch in der Ausbildung, nur 29,07% der Frauen besitzen die Qualifikation „Rettungsassistentin“. 7.2.7 Eigene KinderJeder Vierte der 1008 Teilnehmer an der Internetumfrage hat eigene Kinder. Der Anteil an Frauen, die eigene Kinder haben, liegt nur bei 15,12%.Tabelle 12
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