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Erste-Hilfe: Blutung
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Wundversorgung
Blutungen
Bei jeder Wunde kommt es durch Verletzung von Blutgefäßen
zu einer Blutung. Starke Blutungen können wegen der Hauptaufgabe des
Blutes lebensbedrohlich werden. Eine der wichtigsten Aufgaben de Blutes
ist der Transport des Sauerstoffes von der Lunge in das Gewebe. Zur Sicherstellung
dieser Funktion muß die beim Erwachsenen vorhandene Blutmenge von
5 bis 7 Litern ständig im Blutgefäßsystem zirkulieren.
Nimmt die Blutmenge durch große Blutverluste ab, kommt es zunächst
zu einer Zentralisation des Kreislaufes (Volumenmangelschock)
Einige Regionen und Organe werden nicht mehr ausreichend durchblutet und
infolgedessen nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Bei großen Blutverlusten
haben deshalb die Stillung von stark blutenden Wunden, Schockbekämpfung,
Beatmung und Herz-Lunge-Wiederbelebung
Vorrang vor allen anderen Maßnahmen, wie beispielsweise der Wundversorgung
einzelner Wunden.
Die Gesamtblutmenge beträgt beim Erwachsenen ca. 5 bis 7 Liter.
Blutverluste von ca 20 % können vom Körper noch kompensiert werden.
Blutverluste von ca. 30 % führen zu einem deutlichen Blutdruckabfall,
bei Blutverlusten zwischen 30 und 50 % kommt es zum ausgeprägten Schock.
Stillung stark blutender Wunden
Durch das Hochhalten blutender Extremitäten wird die Blutung im
Bereich der Wunde meistens bereits verringert. Zusätzlich kann durch
Abdrücken der Arterien in der betroffenen Extremität die Blutung
komplett gestoppt werden. Während ein Helfer weiterhin die Arterie
abdrückt, legt ein zweiter Helfer einen Druckverband
an.
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