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Erste-Hilfe: Kardiogener Schock


 
Erste Hilfe - online
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Der Schock

Kardiogener Schock

Beim kardiogenen Schock nimmt die Förderleistung des Herzens bedrohlich ab. In Folge kommt es zu einer Regulationsstörung der peripheren Durchblutung. Es kann dabei zu lebensbedrohlichen Sauerstoffmangelzuständen an verschiedenen Organsystemen kommen. Die Abnahme der Förderleistung des Herzens kann durch ein muskuläres Pumpversagen verursacht werden. Die verringerte Förderleistung bedingt einen Abfall des Herzminutenvolumens. Der Körper reagiert darauf mit Engstellung der Gefäße in der Peripherie und einer Zentralisation des Kreislaufs.

Symptome des kardiogenen Schocks

  • schneller, flacher Puls
  • kalte, blasse Haut
  • Frieren
  • kalter Schweiß
  • Zirkulationsverzögerung am Nagelbett
  • gestaute Halsvenen


Maßnahmen beim kardiogenen Schock

  • Lagerung mit erhöhtem Oberkörper
  • Wärmeerhaltung
  • beruhigender Zuspruch
  • ständige Kontrolle der Vitalfunktionen


Achtung
Beim kardiogenen Schock darf auf keinen Fall eine Schocklagerung durchgeführt werden. Das bereits geschädigte Herz würde zusätzlich belastet.

Lagerung  beim kardiogenen Schock
Durch die Lagerung mit leicht erhöhtem Oberkörper wird eine Verminderung des venösen Rückstroms erreicht. Ziel ist die Reduktion der Blutstauung in der Lunge und dadurch die Entlastung der linken Herzhälfte.


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