 |
Startseite
Diskussionsforum
Einsatzsimulationen
Fallbeispiel I
Fallbeispiel II
Diplomarbeit
Rettungsdienstausbildung
Rettungsdienst Onlinekurs
Rettungsdienstausbildung
Erste-Hilfe Onlinekurs
Inhaltsverzeichnis
Startseite
Cliparts und Fotos
Cliparts
Seite bookmarken


Begriffe
Rettungsdienst
Notfallmedizin
Krankenwagen
Rettungswagen
Notarztwagen
Rettungshelfer
Rettungssanitäter
Rettungsassistent
Partner
DRK-Wache.de
ASB-Wache.de
JUH-Wache.de
MHD-Wache.de
Suche112.de
Sonstiges
Über mich...
|
Warning: Failed opening 'http://www.allein-erziehend.org/heuteonline1.php' for inclusion (include_path='') in /mnt/webg/b2/99/538999/htdocs/header.php on line 102
 |
Rettungssanitäter
Rettungssanitäter
sind nach einem Bund/Länderabkommen speziell für den Rettungsdienst
ausgebildete Hilfskräfte. In der Ausbildung werden die Grundlagen
der Notfallmedizin und Techniken der Rettung schwer verletzter oder erkrankter
Personen vermittelt.
Die Ausbildung zum Rettungssanitäter ist in Deutschland, Österreich
und der Schweiz unterschiedlich definiert. Der Rettungssanitäter ist
im Gegensatz zur Schweiz und zu Österreich kein definiertes Berufsbild,
hat daher nur den Status einen angelernten Hilfsarbeiters.
Die Ausbildung, die Hilfsorganisationen und privaten Rettungsdiensten
das Rekrutieren billiger Arbeitskräfte ermöglicht, umfasst im
Hinblick auf die verantwortungsvolle Aufgabe erstaunlicherweise lediglich
ganze 520 Stunden und gliedert sich in vier Teile:
-
160 Stunden theoretische Grundlagen, in denen Basiswissen zur Anatomie
und Physiologie, allgemeine Inhalte und Maßnahmen der Notfallmedizin,
spezielle Notfallkenntnisse zu wichtigen Fachgebieten (Innere Medizin,
Chirurgie, Neurologie, Psychiatrie, Pädiatrie, etc.) vermittelt werden.
Darüber hinaus wird in der Ausbildung auf die Struktur des Rettungsdienstes
sowie rechtliche und technische Inhalte eingegangen. Praktische Übungen
der Notfalltechniken sind ebenfalls ein integraler Bestandteil der Ausbildung.
-
160 Stunden entfallen auf ein klinisches Praktikum in den Bereichen Notfallambulanz,
Intensivstation und Anästhesie, in denen weitere medizinische Maßnahmen
wie Vorbereiten einer Infusion, Assistenz bei der Intubation, Umgang mit
Medikamenten, Patientenüberwachung, (klinische) Patientendokumentation
etc. vermittelt werden.
-
160-stündiges Praktikum auf einer Lehrrettungswache mit vorgeschriebenen
Praktikantenschichten und der dazugehörigen Dokumentation auf Krankentransportwagen
(KTW), Rettungswagen (RTW) und Notarztwagen
(NAW) oder Notarzteinsatzfahrzeug
(NEF).
-
40-stündiger Abschlusslehrgang mit anschließender Prüfung
mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Teilen.
Rettungssanitäter kommen in Deutschland im Rettungsdienst zum Einsatz.
Beim qualifizierten Krankentransport als Transportführer auf einem
Krankentransportwagen und in der Notfallrettung sind sie häufig Teil
der Besatzung eines Rettungswagens, Notarztwagens oder Notarzteinsatzfahrzeuges,
hier ist ihre Aufgabe, die Versorgung des Patienten einzuleiten, Notarzt
und Rettungsassistenten zu unterstützen und dabei die lebenswichtigen
Körperfunktionen wiederherzustellen bzw. aufrechtzuerhalten, sowie
die Transportfähigkeit des Patienten herzustellen. Bei Notfällen
können Rettungssanitäter wie auch Rettungsassistenten die Notkompetenz
ergreifen und Maßnahmen durchführen, die eigentlich der ärztlichen
Heilkunst obliegen - dabei begeben sie sich jedoch auf rechtlich dünnes
Eis.
|
 |
 |